Qualifizierung 2018

Die Broschüre Qualifizierung 2018-WEB kann ab sofort heruntergeladen. Die zugehörige Online-Seite ist entsprechend aktualisiert.

Die Anmeldung zu einer Maßnahme erfolgt wie bisher.

Neu ist die Unterstützung von Sammelanmeldung von Vereinsangehörigen.

Der Versand der Broschüren erfolgt in der KW1/2018.

Link

Hast Du deine Weiterbildung schon gebucht?

Es sind in allen Ausbildungsangeboten des 1. Quartals
noch Lehrgangs-Plätze frei!

Nr. 12: Lizenz-Verlängerung: Trainer C Wettkampfsport
Profil: Gerätturnen

Nr. 10: Förderung Wettkampfturnen P-Stufe weibl.

Nr. 11: Förderung Gerätturnen weiblich im Bereich
„Kür modifiziert“.

Eine Anmeldung zur Maßnahme ist direkt über die Webseite
 Qualifizierung   möglich.

Anmeldungen können außerdem auch per E-Mail – Anhang
mit vollständig ausgefülltem Formular
an: kontakt [at] turnverbandbonn [dot] de erfolgen.

 

 

 

Eine Turnlegende tritt ab

Am 15. Dezember 2017 gab Herr Josef Bestgen nach 60 Jahren Vereinsarbeit  als Trainer beim TV 1888 Ruppichteroth seine letzte Turnstunde.

Zu diesem Anlass wurde er dem Anlass entsprechend von seinem Verein geehrt und erhielt bei diesem Anlass auch die Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes überreicht durch den Turnverband Rhein-Sieg,Bonn.

1. Deutschlandweiter Tag des Kinderturnens

Der 1. Deutschlandweite Tag des Kinderturnens beim 1. FC Spich

 

 

Am 12.November fand der Tag des Kinderturnens mit fast 140 Kindern im Alter von 1 bis 16 Jahren in vier Gruppen in der Dreifachturnhalle in Spich statt. Wie keine andere Sportart fördert das Kinderturnen vielseitig und umfassend alle wichtigen motorischen Grundfertigkeiten und -fähigkeiten, wie Laufen, Springen, Werfen, Schwingen, Hangeln, Rollen und Drehen um alle Körperachsen. In der 1. Gruppe absolvierten ca. 40 Kinder der Jahrgänge 2014 bis 2016 einen Geräteparcour zusammen mit ihren Eltern/ Großeltern. Als besondere Herausforderung gab es einen Übungsschwebebalken über den die Kinder balancieren konnten. Die Kinder begrüßten begeistert den anwesenden Turnaffen TAFFI, das Kinderturnmaskottchen, mit ihm zusammen tanzten alle seinen TAFFI Tanz. In der 2. und 3. Gruppe turnten die Kinder der Jahrgänge 2012/2013 und 2010/2011 über einen Geräteparcour, der natürlich dem Alter entsprechend angepasst wurde. Die Kinder hatten viel Spaß beim klettern, rollen, springen,  toben und balancieren und lernten so die Kinderturn-Botschaften „mitmachen, bewegen, spielen, erleben, üben, können“ kennen. In der Pause führte die Mini Tanzgruppe von Jenny Jendrek zwei wunderschöne Tänze vor und die Jungs der Leistungsriege zeigten am Boden und mit dem Mini-Trampolin ihr Können.  Die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2009 und älter turnten einen Gerätevierkampf.  Im Anschluss an jeden Durchgang erhielten alle Sportler eine Urkunde, die von der Turnwartin Astrid Krauthäuser und der Kinderturnwartin Birgit Struve überreicht wurden. Die drei ersten eines jeden Jahrgangs erhielten zusätzlich noch eine Trinkflasche,  gesponsert von den Stadtwerken Troisdorf.  Ein großer Dank geht an den Festausschuss für die Bewirtung, an alle Übungsleiter und Helfer, die an diesem Sonntag im Einsatz waren und ganz besonders *Danke* an die Eltern für die großzügig gespendeten Kuchen.

Tag des Kinderturnens 2017

Bild: 1. FC-Spich Abteilung Turnen und Volleyball

hier: Übungsleiter und Helfer mit dem KInderturnmaskotchen.

Mitarbeiter des Bonner GA bei Turnversuchen

siehe Video zum Text bei Youtube:    https://youtu.be/fA9s10ncxJo

Der Artikel aus dem GA ist hier in gekürzter Form wiedergegeben.

Zehn Mitarbeiter des General-Anzeigers probieren für sie ungewohnte Sportarten aus. In dieser Folge versucht Sebastian Knauth beim Bonner Turnverein sein Studientrauma zu

bewältigen – den Radschlag.

Von Sebastian Knauth, 26.10.2017

Ein verunglückter Handstand, anschließend das Rad neben die Mattenbahn gesetzt und schon ist die Aufnahmeprüfung an der Deutschen Sporthochschule (Spoho) für mich beendet.

Turnen. Vor etwas mehr als zehn Jahren hat die traditionsreiche Sportart mir einen Strich durch meine berufliche Karriere gemacht. Nach dem ersten Defizit am Reck bedeutete

die überragend schlechte Bodenkür den zweiten Rückschlag im Turnen und das Spoho-Aus. Heute, ein Jahrzehnt später, habe ich es auch ohne Sporthochschule zum freien Mitarbeiter beim General-Anzeiger geschafft.

Das Trauma Turnen bin ich dennoch nicht losgeworden.

Für das G-A-Team stehe ich wieder in einer Turnhalle. Die Leser haben entschieden, jetzt muss ich auf die Matte. Zugegeben, meine eigene Einschätzung der abgelieferten Leistungen damals in Köln war sehr positiv. Dementsprechend motiviert, aber dennoch mit einer gehörigen Portion Respekt besuche ich den Bonner Turnverein (BTV). Die

aufgebauten Geräte wie Barren, Hochreck und Pferd rufen direkt böse Erinnerungen hervor. Über die ausgerollte Bahn für das Bodenturnen gucke ich erst einmal ängstlich hinweg – zu tief sitzt noch der Frust über die vermeintliche Fehlbewertung der Dozentin an der Sporthochschule.

Thomas Binnen ist 51 Jahre alt, turnt in der 2. Landesliga-Mannschaft am Barren und Hochreck. Heute nimmt er mich an die Hand. Sein Ziel: Er will mich unverletzt an diesem Abend durch das Training geleiten. „Wir versuchen erst einmal kleinere Übungen. Deinen Radschlag schauen wir uns dann später auch noch an“, sagt Binnen. Das hatte ich befürchtet und stürze – im wahrsten Sinne des Wortes – in das Aufwärmprogramm. Bei

einigen Dehnübungen lerne ich sogar Muskelpartien kennen, die mir bisher völlig unbekannt waren.

Euphorie gebremst

Natürlich muss in dieser Situation die Frage gestattet sein, ob ich überhaupt mit meinen 33 Jahren diesen Quereinstieg wagen sollte – schließlich sind an diesem Abend viele Mitturner deutlich jünger. „Ein später Einstieg oder Wiedereinstieg ist durchaus möglich. Sicherlich lernt man im fortgeschrittenen Alter keinen Doppelsalto mehr“, erklärt Binnen.

Die Aktiven des BTV sind zwischen fünf und 85 Jahren alt. Die knapp 1000 Vereinsmitglieder verteilen sich auf mehrere Sportarten. So gibt es neben dem Kunstturnen auch das Rhönrad und Rhythmische Sportgymnastik.

Speziell die Jugendarbeit beim Kunstturnen liegt im Fokus des Vereins. „Es gibt derzeit im männlichen Kunstturnen in NRW keinen Verein, der über einen vergleichbar großen Pool an Nachwuchsturnern verfügt“, sagt Binnen.

Ich selbst stufe mich nicht gerade als Nachwuchsturner ein und betrete mit einem mulmigen Gefühl die Bodenmatte. Wir starten an diesem Abend mit einem Handstand an der Wand. Mit zitternden Armen und etwas Hilfe bleibe ich sogar stehen. „Gleich noch einmal“, fordert mich Binnen auf.

„Das Entscheidende beim Turnen ist die Körperspannung.“ Wieder stehe ich auf Anhieb sicher. Nach den ersten Erfolgen packt mich der Ehrgeiz: Die Ringe sind frei. Ich nutze die Gelegenheit, die Bodenmatte zu verlassen. „Auch wenn man sehr talentiert ist, erfordert das Erlernen vieler Teile einen langen Atem und Geduld“, bremst Binnen meine Euphorie.

Geduld gehörte noch nie zu meinen Stärken und so starte ich das Vorhaben hoch hinaus. Ganz ohne Hilfe geht es dann doch nicht. Ich steige in den „Fifty-Fifty-Gurt“ – ein Hilfsgerät, das einen deutlich leichter werden lässt – und schwinge mich in die Höhe. Leider ist mein

Körpergewicht trotzdem deutlich zu schwer. Meine Möglichkeiten an den Ringen dagegen begrenzt. Trotzdem versuche ich mich am bekannten „Kreuzhang“. Eine Übung, bei der man sich absenkt und im Idealfall in einem rechten Winkel zwischen den Ringen hängt. Nicht besonders elegant krache ich mit zitternden Händen auf den Boden. Kreuzhang?

Fehlanzeige.

Sieht einfach aus, ist es aber nicht

Beim Handstand und an den Ringen ist mir klar geworden, dass Hilfestellung unverzichtbar ist. „Auch wenn Turnen keine Mannschaftsportart im engeren Sinne ist, so gibt es doch einen starken Zusammenhalt, der nicht zuletzt dadurch begründet ist, dass man sich

gegenseitig Hilfe- und Sicherheitsstellung gibt und sich daher aufeinander verlassen muss“, sagt Binnen. So wird der Sport zum Gemeinschaftserlebnis. Ein Erlebnis mit Tradition. Der Bonner Turnverein wurde im Mai 1860 gegründet. Nach einem kurzen Intermezzo am

Hochreck, bei dem mehr als ein lässiges Hin- und Herschwingen nicht möglich war, komme ich zum Abschluss wieder auf die Bodenmatten zurück.

Schließlich steht noch ein kleiner Auszug meiner vermasselten Bodenkür von damals auf dem Programm. Zuerst schwinge ich mich in den Handstand. Danach rolle ich mich ab und nehme das Rad in Angriff.

„Wenn du alles richtig machst, landest du am Ende wieder mit Blickrichtung der Ausgangstellung“, erklärt mir Binnen. Zur Sicherheit wird mir der gesamte Ablauf noch einmal vorgeführt. Eigentlich sieht es ganz einfach aus. Das sollte ich auch hinbekommen. Mit Schwung stemme ich mich in den Handstand. Schnell spüre ich die rettenden Hände von

Binnen, der in diesem Moment Schlimmeres verhindert. Ich rolle ab und komme, wie zu erwarten, nicht direkt auf die Beine. Beim anschließenden Rad bleibe ich zumindest auf der Matte. Die Blickrichtung ist jedoch eine andere, als die ursprünglich angepeilte. „Ich

würde sagen, in drei Wochen würden wir noch mehr Fortschritte sehen“, klopft Binnen mir auf die Schulter. Die Aussage macht mich stutzig. Zu Beginn des Abends wurde mir versichert, dass ich in zwei Wochen alles lernen könnte.

Gerätturnen weiblich – Unterstützung für den Troisdorfer Turnverein 1891 e.V.

Scheckübergabe an Troisdorfer TVAnlässlich einer Weihnachtsfeier der Abteilung überreicht der Vorsitzende des Turnverbandes, Wolfgang Wirtz, am 19.12.2015 der Vorsitzenden des Troisdorfer Turnvereins, Ulrike Tüttenberg, und stellvertretend für das Trainerteam am Landesleistungsstützpunkt Gerätturnen weiblich, der A-Trainerin, Elke Simon, einen Scheck des Verbandes über 500 €.

Der Turnverband erkennt damit die hervorragende Nachwuchsarbeit an, die am Stützpunkt durch das Trainerteam – u.a. Elke Simon, Ulrike Bedacht, Maik Schäfer – geleistet wird.

Ehrung verdienter Übungsleiterinnen des TV Hangelar

Der Vorsitzende des Turnverbandes Rhein-Sieg, Bonn e.V., Wolfgang Wirtz, überreicht im Rahmen des Schauturnens des TV Hangelar am 15.11.2015 vor über 400 Besucherinnen und Besuchern besondere Auszeichnungen:

Ehrung M. Müller-LohnMelanie Müller-Kohn erhält die Schmidt-Schröder-Urkunde des Turnverbandes mit silberner Ehrennadel für ihre über 20-jährige Tätigkeit als Übungsleiterin und Kampfrichterin insbesondere beim Mädchenturnen.

Sie gründete die Kinderkrabbelgruppe und sorgte für entsprechende Kooperationen mit Kindergärten.

Ehrung J. ZimmermannJennifer Zimmermann erhält die Verbandsehrennadel in Bronze ebenfalls für ihre über 20-jährige Tätigkeit als Übungsleiterin und Kampfrichterin, besonders aber für ihre langjährige Tätigkeit als Trainerin für Leistungs- und Wettkampfturnerinnen. ln vielen Wettbewerben führte sie ihre Turnerinnen zu beachtlichen Leistungen, wobei auch immer der Spaß nicht zu kurz kommen durfte.

16 neue Übungsleiter Kinderturnen

Sechs Wochenenden, einige Hausaufgaben und eine stressige Prüfungsvorbereitung und -durchführung später war es endlich soweit: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Übungsleiter-C-Ausbildung Kinderturnen konnten sich über das Bestehen des Lehrgangs freuen!

Im Herbst 2013 durchliefen die Teilnehmer die Lehrgangmodule, die unter kompetenter Anleitung der Referenten Lina Mönnikes, Monique Kern und Patrick Hölscher geleitet wurden.

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Fortbildungen „Airtrack“ ein voller Erfolg

Die Turnverbände Köln und Rhein-Sieg, Bonn der Region Süd des RTB haben am Samstag, dem 16.11.2013 in der Universitätssporthalle auf dem Bonner Venusberg  gut besuchte und tolle Fortbildungen in Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Partner Jägers Sport durchgeführt.

Die vom Hochschulsport der Universität gestellte Turnhalle sah eine halbe Stunde nach Lehrgangsbeginn aus wie ein riesengroßer Spielplatz für Erwachsene, denn die vorhandenen Geräte wurden durch neue Airgym – Airtrackprodukte von Jägers Sport ergänzt.

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